Was braucht eine gute Hochzeitsparty? Tipps für eure Feier

Was braucht eine gute Hochzeitsparty?

Tipps für die Planung eurer Hochzeit

Monatelang wird geplant, die Location ausgesucht, das Essen abgestimmt und über jedes kleine Detail gesprochen. Und irgendwann kommt der Moment, an dem der offizielle Teil langsam endet und aus der Hochzeit eine richtige Party werden soll.

Aber was braucht es eigentlich, damit die Tanzfläche nicht nach drei Liedern wieder leer ist?

Eine Garantie für die perfekte Party gibt es natürlich nicht. Dafür sind Hochzeiten und ihre Gäste viel zu unterschiedlich. Es gibt aber einige Dinge, die einen erstaunlich großen Einfluss darauf haben, wie sich der Abend entwickelt.

Die Gäste müssen wissen: Jetzt beginnt die Party

Der Übergang vom Essen zur Party wird häufig unterschätzt.

Wenn ein Teil der Gäste noch beim Dessert sitzt, während andere draußen stehen und parallel noch Programmpunkte stattfinden, hat es die Tanzfläche schwer. Die Aufmerksamkeit verteilt sich auf verschiedene Bereiche und niemand weiß so richtig, ob die Party eigentlich schon angefangen hat.

Ein klarer Übergang hilft. Das kann der Hochzeitstanz sein, ein gemeinsamer Song oder einfach der Moment, in dem das Licht verändert und die Tanzfläche eröffnet wird.

Ab diesem Zeitpunkt sollte möglichst wenig passieren, was die Gäste wieder von der Tanzfläche wegzieht.

Eine volle Tanzfläche braucht Menschen

Klingt banal, macht aber einen riesigen Unterschied.

Wenn das Brautpaar nach dem Hochzeitstanz selbst auf der Tanzfläche bleibt, kommen Freunde und Familie meistens automatisch dazu. Verschwindet das Brautpaar dagegen direkt nach draußen oder setzt sich wieder an den Tisch, verteilt sich häufig auch die Gesellschaft.

Ihr müsst deshalb natürlich nicht sechs Stunden durchtanzen. Gerade zu Beginn der Party hilft es aber enorm, wenn ihr selbst dabei seid.

Eure Gäste orientieren sich stärker an euch, als man vielleicht denkt.

Der richtige Zeitpunkt

Eine Party um 20 Uhr zu starten, obwohl noch niemand mit dem Essen fertig ist, bringt genauso wenig wie bis Mitternacht mit der Eröffnung der Tanzfläche zu warten.

Wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, hängt von eurem Ablauf ab. Meist merkt man ziemlich gut, wenn das Essen beendet ist, die Gespräche lockerer werden und die Gäste langsam Lust auf Bewegung bekommen.

Genau diesen Moment sollte man nutzen.

Zu viele Programmpunkte nach der Eröffnung können dagegen immer wieder neue Unterbrechungen verursachen. Wenn gerade Stimmung entsteht und anschließend für eine halbe Stunde Spiele oder Reden geplant sind, muss die Party danach praktisch erneut gestartet werden.

Gute Musik bedeutet nicht nur Lieblingsmusik

Natürlich soll auf eurer Hochzeit die Musik laufen, die ihr mögt. Gleichzeitig besteht eure Gesellschaft wahrscheinlich aus Menschen unterschiedlichen Alters und mit ziemlich verschiedenen Musikgeschmäckern.

Genau das macht Hochzeiten musikalisch interessant.

Eine gute Party muss deshalb nicht sechs Stunden lang in einer Musikrichtung bleiben. 90er und 2000er können genauso dazugehören wie aktuelle Charts, House oder bekannte Klassiker.

Entscheidend ist für mich weniger, möglichst viele Genres abzuhaken. 

Viel wichtiger ist die Frage: Was funktioniert gerade auf der Tanzfläche?

Wenn eine Musikrichtung die Gäste gerade richtig abholt, darf sie auch etwas länger laufen. Ein Wechsel nur um des Wechsels willen bringt niemandem etwas.

Licht und Lautstärke machen mehr aus, als man denkt

Die beste Musik hilft nur bedingt, wenn die Tanzfläche taghell beleuchtet ist.

Mit Beginn der Party darf sich deshalb auch der Raum verändern. Warmes Licht während des Essens und eine deutlichere Lichtstimmung auf der Tanzfläche schaffen einen sichtbaren Übergang zwischen den verschiedenen Teilen des Abends.

Ähnlich ist es mit der Lautstärke. Während des Essens sollte man sich problemlos unterhalten können. Auf der Tanzfläche darf Musik später natürlich anders wirken.

Dabei geht es nicht darum, einfach möglichst laut zu werden. Guter Klang funktioniert auch ohne unangenehme Lautstärke.

Mein Tipp für eure Planung

Plant den Übergang zur Party bewusst, aber nicht jede Minute danach.

Sorgt dafür, dass die wichtigsten Programmpunkte vorher erledigt sind, bleibt nach der Eröffnung selbst eine Weile auf der Tanzfläche und gebt eurem DJ einen guten Eindruck davon, welche Musik ihr liebt und was ihr überhaupt nicht hören möchtet.

Vermeidet Speile und Reden, wenn die Party bereits im vollen Gange ist. Dies unterbricht den Flow und startet im schlimmsten Fall einen Aufbruchstimmung. 

Und wenn die Tanzfläche voll ist und gerade alle Spaß haben: Lasst sie laufen.

Ihr seid gerade mitten in der Planung? Dann findet ihr hier auch meine Tipps zum richtigen Zeitpunkt für den Hochzeitstanz, zur frühzeitigen Buchung eines Hochzeits-DJs und dazu, was eine richtig gute Hochzeitsparty ausmacht.

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